Ausstellungsempfehlungen

>> DIALOG <<

ERZSÉBET FRITZ FERBERT - Keramik
HEINZ FERBERT - Grafik & Malerei

Ort:

Museum Alte Lateinschule
Kirchplatz 4, 01558 Großenhain  »  Kartenausschnitt

Zeitraum: 24.03.2017 - 21.05.2017
 

Malerei und Grafik im Dialog mit Keramiken – funktioniert das überhaupt? Eine Frage, die das Künstlerehepaar Heinz und Erzsébet Ferbert in ihrer aktuellen Sonderausstellung in Großenhain eindrucksvoll mit "vollkommen" beantworten.

Da stehen sich auf der einen Seite die filigranen Rakubrand-Arbeiten der Keramikerin mit den feinsinnigen Sandgrafiken des Künstlers gegenüber und kommunizieren leise und harmonisch oft auch über das Zufallsprinzip miteinander. Auf der anderen Seite sind es ausdrucksstarke Figuren und Masken, die mit der expressionistischen Farb- und Formensprache korrespondieren.

Aus jedem Blickwinkel erlebt man neue und interessante Ansichten in vielerlei Bedeutung.

Und wer bei der Vernissage am 24. März dabei war, der konnte diesen Dialog der Kunstwerke sogar noch akustisch wahrnehmen durch die Didgeridoo- und Klangschalen-Musik sowie den Obertongesang von Heinz Lindner, einem Freund des Künstlerpaares.

>> KONSTANTIN GRCIC. PANORAMA <<

Eine Design-Ausstellung

Ort:

GRASSI Museum für Angewandte Kunst Leipzig
Johannisplatz 5-11, 04103 Leipzig  »  Kartenausschnitt

Zeitraum: 26.11.2015 - 01.05.2016
 

"Ich weigere mich, irgendwelche vorgefassten Vorstellungen von Funktionalität, von Komfort und Schönheit zu haben. Ich möchte verstehen, wie Design mit dem Leben verbunden ist." – Konstantin Grcic

Konstantin Grcic ist ein deutscher Designer, dessen Entwürfe avantgardistisch und zukunftsweisend sind. Sie verbinden industrielle Ästhetik mit experimentellen und künstlerischen Elementen, sind ernsthaft und funktional, manchmal humorvoll, zuweilen irritierend. Einige von ihnen gelten bereits heute als Designklassiker.

Die Ausstellung im GRASSI Museum widmet sich den drei Grundthemen des Designs: dem Wohnen, der Arbeit und dem öffentlichen Raum. Die Raumszenarien, die der Designer eigens für die Ausstellung entworfen hat, zeigen, wie er sein Werk in der heutigen Zeit verortet, welche Fragen ihn dabei beschäftigen und wie er die Zukunft des Designs sieht. Neben Grcics Produkten sind auch Prototypen und Zeichnungen zu sehen, teilweise werden sie auch mit Werken anderer Gestalter, mit Alltagsobjekten oder Fundstücken präsentiert und kontrastiert.

Museumspädagogische Angebote zur Ausstellung:
Workshops, in denen höhere Klassenstufen sich mit dem Entstehungsprozess von Objekten des Industriedesigns am Beispiel von Konstantin Grcic auseinandersetzen.

>> Dahl und Friedrich. Romantische Landschaften <<

Eine Ausstellung des Nasjonalmuseet, Norwegen und der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden

Ort:

Staatliche Kunstsammlungen Dresden  »  Albertinum  »  Galerie Neue Meister
Georg-Treu-Platz 2 / Brühlsche Terrasse, 01067 Dresden  »  Kartenausschnitt

Zeitraum: 06.02.2015 - 03.05.2015
 

In enger Zusammenarbeit zwischen dem Nationalmuseum in Oslo und den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden entstand eine Ausstellung, die auf längere Sicht gewiss einmalig bleiben wird. In Oslo ist die umfassendste Kollektion der Werke des Norwegers Dahl beheimatet, und Dresden verfügt über eine der weltweit größten Friedrich-Sammlungen, so dass die erstrangige Auswahl aus den Beständen dieser beiden Veranstalter auch eine entscheidende Grundlage für das gemeinsame Unternehmen geben konnte, die durch Leihgaben renommierter Museen und Privatsammlungen aus dem In- und Ausland ergänzt wird.

Die Malerfreunde Caspar David Friedrich (1774–1840) und Johan Christian Dahl (1788–1857) haben fast zwei Jahrzehnte zusammen in Dresden gelebt und gearbeitet – »in gegenseitiger Anerkennung ihr Werk fördernd«, wie Carl August Böttiger 1825 treffend bemerkte. Dahl und Friedrich waren nicht nur die beiden Hauptvertreter romantischer Landschafts­malerei in der Elbestadt, sondern gaben in ihrem inspirierenden künstlerischen Dialog auch vielfältige Anregungen für die nachfolgende Maler­generation.

Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft Ihrer Majestät Königin Sonja von Norwegen und von Frau Daniela Schadt.

Museumspädagogische Angebote zur Ausstellung:
G R U N D S C H U L E (Klasse 1 bis 4):
„Mondscheinblau und Morgenrot - Farbenzauber der Natur“

O B E R S C H U L E   /   B E R U F S S C H U L E   /   G Y M N A S I U M (Klasse 5 bis 12):
„Was der Maler in sich sieht... - Romantische Betrachtungen der Natur“

» Anmeldung unter 0351/49 14 2000 oder besucherservice@skd.museum .

>> SCHICHT IM SCHACHT. Die Kunstsammlungen der Wismut - Eine Bestandsaufnahme <<

Ort:

Neue Sächsische Galerie Chemnitz
Moritzstr. 20 im Tietz, 09111 Chemnitz  »  Kartenausschnitt

Zeitraum: 17.09.2013 - 12.01.2014
 

Die Kunstsammlung der Wismut GmbH (vormals SDAG) ist die umfangreichste Kunstsammlung eines DDR-Unternehmens. Mit 4.209 Werken von 450 Künstlern, darunter mehr als 280 Gemälden, kann der Fundus dieser Sammlung sinnvoll mit dem Umfang eines bezirklichen Kunstmuseums in der DDR verglichen werden.
Im Bestand der Sammlung überwiegen Arbeits- und Arbeitsweltdarstellungen sowie Landschaften und Porträts. Die Künstlerliste setzt Schwerpunkte auf die sächsischen Maltraditionen und Kunstakademien in Leipzig und Dresden und bindet die großen Namen der DDR-Kunst ebenso wie die Akteuere der Nachfolgegenerationen ein.

Museumspädagogisches Angebot zur Ausstellung für Mittelschulen und Gymnasien:
„Zwischen Utopie und Wirklichkeit“
Die Darstellung von Bergarbeitern und ihrer schweren sowie gefährlichen Arbeit unter Tage nimmt einen großen Raum in der Kunstsammlung der Wismut ein. Von der authentischen Vor-Ort-Studie, über das propagandistisch angelegte Brigadebild bis hin zum repräsentativen Kumpelporträt bietet die Ausstellung einen spannungsvollen Einblick in verschiedene künstlerische Aufgaben und Herangehensweisen an die Bergbauthematik in einem Zeitraum von über vierzig Jahren.
Während eines Ausstellungsrundganges soll u.a. darüber diskutiert werden, was an Realismus in dieser Bilderwelt zu finden ist und welche Aspekte für Ideen angepasst und warum sie „eingefärbt“ dargestellt wurden. Während der Anfertigung eigener Porträts oder Gruppenbilder können die Teilnehmer ihre eigene Haltung zwischen Utopie und Wirklichkeit erfahren.

- vom 18. September 2013 bis 9. Januar 2014,  montags bis donnerstags,  jeweils ab 9.00 Uhr
- Unkostenbeitrag 1,50 Euro pro Schüler / Dauer ca. 90 bis 120 min.
- Anmeldung unter 0371/3676680 oder info@kunsthuette.de.

>> Georg Baselitz. Hintergrundgeschichten <<

Ort:

Staatliche Kunstsammlungen Dresden  »  Residenzschloss, 2.OG
Schlossstraße / Ecke Taschenberg, 01067 Dresden  »  Kartenausschnitt

Zeitraum: 21.09.2013 - 02.12.2013
 

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden haben den Maler, Bildhauer und Grafiker Georg Baselitz aus Anlass seines 75. Geburtstages eingeladen, für Dresden eine Ausstellung zu entwickeln. Als Jugendlicher besuchte er Mite der 1950er Jahre erstmals die Dresdner Sammlungen. Die frühe Begegnung mit den Dresdner Bildern klingt bis heute in seinem Werk nach und beinhaltet zugleich den Leitgedanken der Ausstellung: Baselitz im Dialog mit Werken aus der Gemäldegalerie Alte Meister und der Galerie Neue Meister. Dafür lies er Reproduktionen u.a. nach Gemälden von Raffael, Cranach, Vermeer, Rembrandt, Friedrich, Rayski und Monet anfertigen, denen er jeweils eigene Bilder aus den letzten 15 Jahren gegenüberstellt. Im Zwiegespräch artikulieren sich ganz unterschiedliche - formale und inhaltliche - Beziehungen zwischen den scheinbar ungleichen Nachbarn. In den Paraderäumen des Residenzschlosses inszeniert Georg Baselitz auf diese Weise seine persönlichen "Hintergrundgeschichten", die ihn mit den Gemälden der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden verbinden.

>> Gerhard Richter. Streifen & Glas <<

Ort:

Staatliche Kunstsammlungen Dresden  »  Albertinum  »  Galerie Neue Meister
Tschirnerplatz 2 / Brühlsche Terrasse, 01067 Dresden  »  Kartenausschnitt

Zeitraum: 14.09.2013 - 05.01.2014
 

Die Ausstellung zeigt in drei Räumen neue, überwiegend für diese Präsentation konzipierte Werke von Gerhard Richter aus den aktuellen Produktionen der Streifenbilder und Glasobjekte. Die Serie der Streifen entsteht seit 2011. Richters Malerei ist dabei das Ausgangsmaterial für die computergenerierten Werke. Dafür hat er das Gemälde "Abstraktes Bild" von 1990 digital in 4096 Ausschnitte zerlegt, die Details gespiegelt, multipliziert, neu kombiniert und als bis zu 10 m lange horizontale Streifenbilder gedruckt. Diese zeigen die ungebrochene Kreativität des 1932 in Dresden geborenen Künstlers. Mit dem computergesteuerten Bildverfahren interpretiert Gerhard Richter seine abstrakte Malerei neu und gelangt dabei zu überraschenden Bilderfindungen. Glas spielt in seinem Werk bereits seit den 1960er Jahren eine wichtige Rolle. Richters neueste Glasarbeit wird ebenfalls in Dresden ihre Premiere haben und ist eine Weiterentwicklung der Skulptur "9 stehende Scheiben" von 2002/2010, die gleichzeitig in der ständigen Ausstellung im Albertinum gezeigt wird.

Die Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Winterthur, wo sie ab 18.01.2014 zu sehen ist.

>> Constable, Delacroix, Friedrich, Goya - Die Erschütterung der Sinne <<

Ort:

Staatliche Kunstsammlungen Dresden  »  Albertinum  »  Galerie Neue Meister
Tschirnerplatz 2 / Brühlsche Terrasse, 01067 Dresden  »  Kartenausschnitt

Zeitraum: 16.03.2013 - 14.07.2013
 

Stellen Sie sich vor, der große Dresdner Romantiker Caspar David Friedrich bekäme Besuch von seinen zeitgenössischen europäischen Malerkollegen, John Constable aus England, Eugene Delacroix aus Frankreich sowie Francisco de Goya aus Spanien und sie alle bringen Künstler nachfolgender Generationen aus aller Welt mit, die in verschiedenster Weise von ihnen beeinflusst oder inspiriert wurden. Einem solch interessanten Gedankenexperiment gaben sich der Direktor der Galerie Neue Meister Ulrich Bischoff und der belgische Künstler Luc Tuymans hin und herausgekommen ist ein völlig unaufgeregtes Gipfeltreffen all dieser Koryphäen der Kunst in einer Sonderausstellung im Dresdner Albertinum unter dem Titel „Die Erschütterung der Sinne“.

Constables malerisches Werk trifft hierbei auf Arbeiten von Adolph Menzel, Max Liebermann und David Claerbout. An Gemälde Delacroix schließen Werke von Paul Cezanne, Per Kirkeby und Luc Tuymans selbst an. Caspar David Friedrichs Bilder werden in Beziehung zu Arbeiten von Vilhelm Hammershoi, Mark Rothko und Gerhard Richter gesetzt. Goyas Gemälde eröffnen schließlich eine eine Linie von Edouard Manet über Max Ernst bis hin zu Fotografien von Jeff Wall.

Die beiden Kuratoren spüren bildgewordenen Dialogen von vier Generationen nach und zeigen Motivationen der Künstler auf, sich mit Ihren Arbeiten in eine bestimmte Traditionslinie einzuschreiben. Diese künstlerische Strategie lässt sich nicht nur formal an den Werken nachvollziehen; in der Ausstellung wird auch gefragt, welche weiteren Beweggründe für die jüngeren Maler ausschlaggebend waren, die von ihren älteren Kollegen tradierten Bildthemen wiederaufzugreifen und in ihren Arbeiten, aber auch in ihren interpretatorischen sowie kunsttheoretischen Überlegungen aufleben zu lassen.

Zu dieser Ausstellung wurden von den Museumspädagogen auch drei interessante praktische Workshops für Schüler unterschiedlicher Klassenstufen konzipiert und können gebucht werden.

>> geteilt | ungeteilt - Kunst in Deutschland 1945 bis 2010 <<

Ort:

Staatliche Kunstsammlungen Dresden  »  Albertinum  »  Galerie Neue Meister
Tschirnerplatz 2 / Brühlsche Terrasse, 01067 Dresden  »  Kartenausschnitt

Zeitraum: 22.10.2012 - 26.01.2013 und
07.02.2013 - 25.08.2013
 

>> Max Uhlig. Druck <<

Ort:

Staatliche Kunstsammlungen Dresden  »  Residenzschloss  »  Kupferstich-Kabinett
Taschenberg 2, 01067 Dresden  »  Kartenausschnitt

Zeitraum: 22.10.2012 - 06.01.2013