Bildungsveranstaltungen

Wichtiger Termin: 02. bis 06. Oktober 2017

BDK-Bildungsreise zur 57. Biennale nach Venedig

Zum Anmeldeformular - Anmeldung bis 30.06.2017 möglich !

Unserer langjährigen Tradition folgend laden wir Sie auch dieses Jahr wieder zu unserer BDK-Bildungsreise ein. Wie bereits im vergangenen Jahr angekündigt, führt uns die Reise dieses Jahr vom 02. bis zum 06. Oktober (1.Ferienwoche) zur Biennale nach Venedig. Die Fahrt erfolgt per Bus und wird auch wieder mit unserem bewährten Partner Scheibner-Reisen aus Oelsnitz realisiert.

Bei Interesse melden Sie sich bitte bis zum 30. Juni 2017 verbindlich an, indem Sie uns das ausgefüllte Anmeldeformular per Post zusenden.

Programm-Highlights:

Eine ausführliche Programmbeschreibung finden Sie hier.

Weitergehende Fragen können Sie jederzeit über das Kontaktformular an uns richten.

Ein Tag im November mit kUNSt

Workshops: Lichtkunst / Linienreisen / Graffiti im Unterricht

am 05.11.2016 von 10.00 - 17.00 Uhr im Institut für Kunstpädagogik, Ritterstraße 8 - 10, 04109 Leipzig   »  Kartenausschnitt

Einen Flyer mit allen wichtigen Angaben finden Sie hier.

Workshops:

 

Workshop 1 - Lichtkunst

Jürgen Pinkert (Fachberater für Kunst, Ausbilder am Seminar Chemnitz und Kunstpädagoge am Karl-Schmidt-Rotluff-Gymnasium in Chemnitz)

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Ein kunstgeschichtlicher Überblick verdeutlicht, wie Hell-Dunkel-Phänomene in verschiedenen Kunstepochen in Szene gesetzt wurden. Ausgewählte Beispiele aus der zeitgenössischen Lichtkunst zeigen die Vielfalt faszinierender Kunstwerke. Für den Kunstunterricht werden motivierende und prozessorientierte Aufgabenstellungen vorgestellt. Die Teilnehmer entwickeln grafische Werkreihen, transparente Miniaturen und führen Materialexperimente zur Gestaltung von kleinen Lichtobjekten bzw. Lichträumen durch.

Bitte mitbringen: Kamera, Stifte, Schere, Cuttermesser, Folienstifte, transparentes Klebeband, Taschenlampe

Workshop 2 - Linienreisen

Cindy Orlamünde (Kunstpädagogin an der Humboldtschule in Leipzig, Landesvorsitzende des BDK e.V. Fachverband für Kunstpädagogik)

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Eine sinnästhetische Entdeckungsreise von der Linie zur Schrift und zur Fläche – oder SENSIBEL trifft SCHROFF, KANTIG begegnet SANFT, RHYTHMISCH verirrt sich im CHAOS.
Eine Einladung zum freien Spiel mit der Linie und der bewussten Entdeckung der Schrift als künstlerisch-ästhetisches Gestaltungsmittel. Dabei steht der originelle und variantenreiche Umgang mit Schrift im Vordergrund. Fotografisch festgehaltene Strukturen aus der Natur werden in spannungsreiche Schrift-texturen mit unterschiedlichen Schreib-werkzeugen übersetzt.

Workshop 3 - Graffiti im Unterricht

Florian Bölike (Kunstvermittler)

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Was unterscheidet Street Art und Graffiti, Writings von Tags, was sind Stencils, was Murals und: Was genau umfasst Urban Art? Graffiti wird in der Theorie erforscht, Begriffe abgegrenzt und ihre Position im kunstwissen-schaftlichen Kontext reflektiert. Mit allen Mitteln der Straßen-Kunst – Spraydosen, Farbeimern, Markern – wird es dabei mächtig bunt. Zusätzlich gibt es Einblicke in Rechtsgrundlagen und Präventionsarbeit zur Thematik.

Bitte mitbringen: Arbeitskleidung und -schuhe

BDK-Bildungsfahrt nach Mailand

vom 03. - 08.10.2016

Programm:

Eine ausführliche Programmbeschreibung finden Sie hier.

Reisebericht folgt in Kürze ...

Bildungsveranstaltung zur OSTRALE error: X

am 20.08.2016 von 11.00 - 16.00 Uhr auf dem Gelände der Ostrale, Messering 8, 01067 Dresden  »  Kartenausschnitt

Bericht // Bildungsveranstaltung zur OSTRALE error: X

Fehler?
Schlachthof
Irrtum
Digitalisierung
Globalisierung
Kuh-R-Code
(zerstörter) Schnipsel-Perserteppich
explosive Kraft der Natur
viel Bauschaum
Landschaft nach dem Sturm
fehlerhafte Erinnerung
aufblasbare Kunst
Erschlaffung der Kunst?
Mediengetöse
Gummistiefel
Scheibenwurst

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Fehler finden ...
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Am Samstag, dem 20.08.2016, fand eine Bildungsveranstaltung des BDK Sachsens auf der OSTRALE, der 10. internationalen Ausstellung zeitgenössischer Künste in Dresden (1.7. bis 25.9.2016), statt. Die vielfältige Umsetzung der Themenstellung error: X in der Gegenwartskunst, welche zwischen Performance, Installation, Videokunst, Fotografie, Malerei und Grafik pendelte, wurde durch eine einstündige Führung veranschaulicht. Des weiteren wurde punktuell über die Geschichte, die Gegenwart und die (unsichere) Zukunft des Austragungsortes der OSTRALE diskutiert.

Auf besonderes Interesse stieß das Angebot eines Fotografie-Workshops, welcher die OSTRALE individuell, fotografisch mit dem Smartphone bzw. der Kamera über mehrere Stunden erkundete. In ganz ähnlicher Form wird dieser auch für Schulklassen im Atelier der Dinge angeboten. Im angeregten Austausch konnten die Teilnehmer_innen ihre Bildlösungen besprechen und die Nutzbarmachung im Kunstunterricht andenken.

Link zur Ausstellung: www.ostrale.de

// Anna Zorn

Bildungsveranstaltung zum Thema DESIGN

am 12.03.2016 von 11.00 - 13.30 Uhr im GRASSI Museum für Angewandte Kunst, Johannisplatz 5-11, 04103 Leipzig   »  Kartenausschnitt

Inhalt:      Besuch der Sonderausstellung des GRASSI Museum

KONSTANTIN GRCIC. PANORAMA

"Ich weigere mich, irgendwelche vorgefassten Vorstellungen von Funktionalität, von Komfort und Schönheit zu haben. 
Ich möchte verstehen, wie Design mit dem Leben verbunden ist."
– Konstantin Grcic

Wie ist Design mit dem alltäglichen Leben verbunden? Eine schöne Frage für den Kunstunterricht!

Konstantin Grcic ist ein deutscher Designer, dessen Entwürfe avantgardistisch und zukunftsweisend sind. Sie verbinden industrielle Ästhetik mit experimentellen und künstlerischen Elementen, sind ernsthaft und funktional, manchmal humorvoll, zuweilen irritierend. Einige von ihnen gelten bereits heute als Designklassiker.
Die Ausstellung im GRASSI Museum widmet sich den drei Grundthemen des Designs: dem Wohnen, der Arbeit und dem öffentlichen Raum. Die Raumszenarien, die der Designer eigens für die Ausstellung entworfen hat, zeigen, wie er sein Werk in der heutigen Zeit verortet, welche Fragen ihn dabei beschäftigen und wie er die Zukunft des Designs sieht. Neben Grcics Produkten sind auch Prototypen und Zeichnungen zu sehen, teilweise werden sie auch mit Werken anderer Gestalter, mit Alltagsobjekten oder Fundstücken präsentiert und kontrastiert.

Nach einer 60 min. Führung durch die Ausstellung, die sich dezidiert auch mit der Umsetzung des Themas Design im Kunstunterricht beschäftigt, wurde ein praktischer Workshop durchgeführt.

Referent:  Axel Menz | Museumspädagoge des GRASSI-Museums

Bericht // Bildungsveranstaltung zum Thema DESIGN

Stühle
Legoboxen
bauen
konstruieren
unbequemes Sitzen
Freischwinger
Redesign
Aluminium
Beton
Bänke
avantgardistisches Wohnen
Mobilität
Hülle oder Höhle
Module
Rohbau
mitbringen

Am Samstag, den 12.03.2016, fand im GRASSI Museum für Angewandte Kunst eine Bildungsveranstaltung des BDK Sachsens zum Thema Design statt. Die Teilnehmer_innen wurden von Axel Menz, dem Museumspädagogen des GRASSI-Museums, durch die Design-Ausstellung KONSTANTIN GRCIC. PANORAMA (26.11.2015 - 01.05.2016) geführt. Präsentiert wurden drei Raumszenarien, die sich den Grundthemen des Designs widmen: dem Wohnen, der Arbeit und dem öffentlichen Raum. Menz vermittelte einen Einblick in das vielfältige Schaffen des deutschen Industriedesigners, dessen Stuhl »Chair_One« (2004) oder dessen Leuchte »Mayday« (1999) bereits heute als Designklassiker gelten. Darüber hinaus wurden punktuell Verweise zur Geschichte des Designs gegeben und Verbindungen zum Kunstunterricht angedacht.

Auf besonderes Interesse stieß das Angebot von Workshops, in denen höhere Klassenstufen sich mit dem Entstehungsprozess von Objekten des Industriedesigns am Beispiel von Konstantin Grcic auseinandersetzen. Eine verkürzte Variante konnten die Teilnehmer_innen in einem anschließenden Workshop selbst erleben. Angeregt durch die Entwürfe, Texte, Videosequenzen, Objekte und Rauminstallationen setzten die Interessierten eigene Ideen mittels Legosteinen um. Während des Konstruierens entstand eine aufschlussreiche Diskussion über die Umsetzung des Themas Design im eigenen Unterricht.

Link zur Ausstellung: www.grassimuseum.de/ausstellungen/aktuell/konstantin-grcic.html

// Anna Zorn

Bildungsveranstaltungen im Rahmen der Mitgliederversammlung

am 21.11.2015 ab 13.30 Uhr

Workshop im Gymnasium Bürgerwiese, Parkstraße 4, 01069 Dresden  »  Kartenausschnitt

Erstellen einer Bildergeschichte anhand Kafkas "Metamorphose"

mit der Kinderbuch-Illustratorin Sylvia Graupner

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Einführung Bildergeschichten, aktuelle Illustrationen, Stilmittel, Naturstudium Käfer (mit Präparaten aus der Sammlung Senckenberg), kurze Bewegungsstudien nach gezeichneten Vorlagen, Ideenfindungsprozesse, Erstellen einer doppelseitigen Bildergeschichte

Ausstellungsbesuch in der Städtischen Galerie Dresden, Parkstraße 4, 01069 Dresden  »  Kartenausschnitt

"Das muss man gesehen haben! 10 Jahre Städtische Galerie Dresden"

mit Erwerbungen und Schenkungen der letzten 10 Jahre.

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Viele Werke sind hier erstmals zu sehen, so z.B. Neuzugänge junger Kunst und im Bereich Skulptur.

BDK-Bildungsfahrt in die Normandie - Auf den Spuren der Impressionisten

vom 12. - 18.10.2015

Programm:

Eine ausführliche Programmbeschreibung finden Sie hier.

Reisebericht folgt in Kürze ...

Bildungsveranstaltung im Rahmen der Ostrale - 9. Internationale Ausstellung zeitgenössischer Künste Dresden

am 21.08.2015 von 11.00 - 16.00 Uhr auf dem Gelände der Ostrale, Messering 8, 01067 Dresden  »  Kartenausschnitt

Inhalt:

BDK-Bildungsfahrt nach Oslo

vom 21. - 26.10.2014  »  Kartenausschnitt

Programm:

Eine Reise der besonderen Art - von Freya Hollenbach

Langsames Gleiten entlang des Fjordes mit der Nachtfähre von Kopenhagen nach Oslo. Kein Wellengang, kein Sturm. Am Morgen des 22.10.2014 tauchte vor uns die Oper von Oslo, das einem treibenden Eisberg nachempfundene Gebäude, aus dem Wasser auf. Phantastisch, wie dieser Anblick, wurden für 27 Kolleginnen und Kollegen aus Sachsen die Tage in Oslo und Umgebung.
Die Bezüge zu Dresden wurden für uns sofort sichtbar:
Seit Mai 2010 liegt im Hafenbecken, 60 m vor der Oper, die Skulptur der italienischen Künstlerin Monica Bonvicini, welche in Anregung des Gemäldes „Das Eismeer“ von Caspar David Friedrich entstand.
Im Inneren der Oper erlebten wir während unserer Führung ein Beispiel für ganzheitliche Kunst, basierend auf Blickpunkten, Räumen, Funktionen, Farben, Materialien, Oberflächenbehandlungen und Lichttechnik.

Gustav Vigeland, wohl der bedeutendste Bildhauer Norwegens, wurde in seinem naturalistischen Werke von Auguste Rodin beeinflusst. Das Werk, das ihn berühmt gemacht hat, entstand in einem 40 Jahre dauernden Schaffungsprozess. Es handelt sich um die größte Figurensammlung, die von einem Menschen alleine jemals geschafft wurde. Der rund 32 ha große Park, ein Teil der norwegischen Hauptstadt Oslo, wurde nach seinem Künstler benannt: der Vigeland-Skulpturenpark. Fast als alleinige Touristen hatten wir das Vergnügen den im Sommer fast übervölkerten Park zu durchschreiten und uns im Vigeland–Museum weitere Arbeiten zu betrachten.

Edvard Munch hat unter den skandinavischen Malern als einer der Vorreiter des Expressionismus eine besondere Position.
Die Sammlung des Munch-Museums besteht aus dem Vermächtnis des Künstlers an die Stadt Oslo. „Der Schrei“, das momentan teuerste Werk der Welt - von uns als Reproduktion schon häufig im Unterricht besprochen - endlich standen wir vor einem der Originale. Wie hat er die Farbe aufgetragen? Inwiefern sind für uns Pinselspuren sichtbar? Sieht man noch die „Verletzungen“ des ehemals gestohlenen Bildes?
„Wir wollen versuchen, ob wir nicht und wenn es uns selbst nicht gelingt, so doch wenigstens den Grund für eine Kunst legen können, die dem Menschen geschenkt wird, und zwar eine Kunst, die wir mit unserem Herzblut geschaffen haben, eine Kunst, die den Menschen gefangen nimmt und erfreut.“ so Edvard Munch.
Uns haben seine Bilder gefangengenommen.
Und mit Sicherheit nicht nur uns, sondern auch unseren norwegischen Reiseleiter, welcher uns nicht nur die Werke von Edvard Munch, sondern auch die des Kinderkunst-Museums und die der Nationalgalerie auf seine einprägsame und von nordischer Freude durchzogenen Vortragsweise näherbrachte.
Er sprach von dem „Wir“ in der Stadt Oslo, und unsere Reisegruppe wollte viel wissen, vor allem auch von den Wikingern, deren Schiffe aus dem 9.Jahrhundert wir im norwegischen Wikingerschiffmuseum bestaunten.
Die Schiffe waren unterschiedlich, wenn auch ihre Größe bestimmten Regeln folgte. Daher konnten sie von weitem identifiziert werden. In der Egils Saga heißt es: „Kveldulf und sein Sohn Skallagrim spähten im Sommer immer gut aus auf ihrer Fahrt an der Küste.“

Für uns gab es als einen weiteren Programmpunkt die Fahrt zu der größten und bedeutendsten Stabkirche Norwegens, nach Heddal. Während unsere gespannten Blicke auf die vorbeiziehende norwegische Landschaft gerichtet waren, erreichte uns der Anruf von der dortigen Kirchenführerin im Bus: „Möchten Sie Möhrenkuchen?“. So viel norwegische Gastfreundschaft war wirklich beeindruckend.

Die Nachtfähre lag wieder im Hafen von Oslo. Diesmal brachte sie uns mit einem jedoch weitaus stürmischeren Meer von Oslo nach Frederikshavn, aber inzwischen waren wir etwas „fährerfahrener“, und so genossen wir das Buffet an Bord und die bereichernde Atmosphäre.

Bleibt eigentlich nur noch, uns zu bedanken bei dem Reisebüro Scheibner-Reisen für eine sichere Fahrt und gute Logistik, aber vor allem bei Axel Roscher und Andreas Böhme für eine bis ins letzte Detail vorbereitete Reise und eine „Wohlfühlatmosphäre“ an Bord. Danke!

Freya Hollenbach

Bildungsveranstaltung in den Kunstsammlungen Zwickau

am 27.09.2014 von 14.00 - 16.00 Uhr in den Kunstsammlungen Zwickau, Lessingstr. 1, 08058 Zwickau  »  Kartenausschnitt

Programm:

5. Kunstsymposium: Machen. Verstehen. Vermitteln - Performance in der Schule

vom 28.03., 10 Uhr bis 30.03.2014, 13 Uhr im Fortbildungs- und Tagungszentrum des Sächsischen Bildungsinstituts, Siebeneichener Schlossberg 2, 01662 Meißen  »  Kartenausschnitt

Im Rahmen dieses Kunstsymposiums richtete der BDK Sachsen einen
Schulartenübergreifenden Schüler-Wettbewerb zur Aktionskunst aus.

Thema:

SPIELRAUM

Die 3 besten Arbeiten wurden prämiert:

1. Platz:

wird noch bekannt gegeben

2. Platz:

wird noch bekannt gegeben

3. Platz:

wird noch bekannt gegeben

Programm:

Link zum  »  Programmflyer

Bildungsveranstaltung in den Kunstsammlungen Chemnitz

am 23.11.2013 von 11.00 - 15.30 Uhr in den Kunstsammlungen Chemnitz, Theaterplatz 1, 09111 Chemnitz  »  Kartenausschnitt

Führung zu Georg Baselitz und John Bock - Entwürfe zur Oper "Le Grand Macabre"

Für die Oper La Grand Macabre hat der international angesehene Künstler Georg Baselitz sein erstes Bühnenbild in Deutschland gestaltet. Die Kostümentwürfe stammen von dem Berliner Künstler John Bock. Die Zusammenarbeit mit Baselitz und Bock basiert auf dem engen Kontakt der Kunstsammlungen Chemnitz mit der Chemnitzer Oper. Anlässlich der Opernpremiere präsentiert das Museum eine Ausstellung der Bühnenbild- und Kostümentwürfe beider Künstler.

Führung zu Imi Knoebel - Die Wiederkehr des Lichts

Im Ersten Weltkrieg lag die Kathedrale von Reims mehrfach im Feuer der deutschen Artillerie. Die Verwüstungen betrafen mit jener Königskathedrale das Herzstück der politischen Ikonologie Frankreichs. Und nun ein Wunderwerk: Im Chor der Kathedrale von Reims sind die vom deutschen Künstler Imi Knoebel gestalteten Glasfenster enthüllt worden. Die Ausstellung zeigt die Entwürfe.

Führung zu Carlfriedrich Claus und Franz Mon - Eine Künstlerfreundschaft.

Die Kunstsammlungen Chemnitz bewahren in der Stiftung Carlfriedrich Claus Archiv den Gesamtnachlass des Ausnahmekünstler. Die Ausstellung widmet sich der engen und produktiven Freundschaft. Die rund 320 Briefe, sie sich während des Zeitraums von rund 40 Jahren schrieben, waren mit zahlreichen Anlagen versehen: mit Arbeitsproben aus der eigenen Werkstatt, mit Fotografien, Katalogen und Büchern.

BDK-Bildungsfahrt zur 55. Biennale Venedig 2013 - Internationale Kunstausstellung

vom 28.10. - 01.11.2013  »  Kartenausschnitt

Programm:

- 29.10.2013: Giardini
- 30.10.2013: Arsenale
- 31.10.2013: Länderausstellungen zur Biennale im Stadtgebiet von Venedig.

Bericht von Romy Thieme

Zum wiederholten Mal starteten Kunstinteressierte und KunstlehrerInnen aus Sachsen in den Herbstferien, vom 28. Oktober bis 1. November 2013, mit Scheibner-Reisen zur größten internationalen Kunstausstellung, der 55. Biennale in Venedig.

Abends in Marcon angekommen, konnten sich die 30 Teilnehmer über ein modernes Hotel mit Abendessen freuen.

Bereits die Überfahrt zu den Arsenalen am Dienstagvormittag ließ die Größe der Lagunenstadt erahnen. Beschwingt von den Wellen der vorbeiziehenden Motorboote lauschten wir anschließend den Worten einer kunstkundigen Österreicherin. In den Hallen der Arsenale begann ein Marathon zwischen Sehen, Staunen, Fotografieren, Notieren und Orientieren. Konzepte und Anregungen verschiedener Art boten sich anschließend zum Austausch an.

Am folgenden Tag erwartete uns das breite Kunstspektrum der Länderpavillons in den Giardini. Auch hier setzte die Biennaleführerin Schwerpunkte, gab Tipps für das individuelle Entdecken. Ob klausthrophobische Räume, Glockengeläut oder herabstürzender Goldregen, die meisten Teilnehmer nahmen auf unterschiedlichste Weise die Vielfalt der Kunstwerke wahr.

Am dritten Tag nutzten wir beim Streifzug durch die verwinkelten Gassen Venedigs die Möglichkeit weitere Künstler und deren Objekte, Installationen, Videobeiträge und vieles mehr kennenzulernen. Mit allen Sinnen, oft mit fast explodierenden Füßen wurde Kunst zum Erlebnis. Schön war dann aber auch der Moment endlich ein Plätzchen in einer Pizzaria fernab von San Marco gefunden zu haben. Die Vaporettofahrten durch das nächtliche Venedig rundeten schließlich die ereignisreichen Kunsttage ab.

Ein großes Dankeschön gilt dem Organisationsteam des BDK-Vorstandes Sachsen.

Romy Thieme

Bildungsveranstaltung im Rahmen der Ostrale - Internationale Ausstellung zeitgenössischer Künste Dresden

am 13.07.2013 von 10.30 - 15.30 Uhr auf dem Gelände der Ostrale, Messering 8, 01067 Dresden  »  Kartenausschnitt

Inhalt:

- Einführung zum Anliegen und Entstehung der Ostrale
- Geführter Rundgang über die diesjährige Ausstellung
- Anregungen zur Arbeit mit Schülern auf der Ostrale
- Workshops mit beteiligten Künstlern.

Bildungsveranstaltung zur Ausstellung "Constable, Delacroix, Friedrich, Goya - Die Erschütterung der Sinne"

am 20.04.2013 von 10.00 - 11.30 Uhr in der Galerie Neue Meister der Staatl. Kunstsammlungen Dresden, Tschirnerplatz 2 / Brühlsche Terrasse, 01067 Dresden  »  Kartenausschnitt

Inhalt:

- Führung durch die Sonderausstellung und
- Vorstellung des museumspädagogischen Konzeptes.

Bildungsveranstaltung "Kunst fächerverbindend erleben"

am 16.03.2013 von 10.30 - 13.00 Uhr im GRASSI Museum für Angewandte Kunst, Johannisplatz 5-11, 04103 Leipzig   »  Kartenausschnitt

Durch den Leiter der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit/ Museumspädagogik, Herr Axel Menz, wurde eine Einführung zur Architektur und Geschichte des Museums gegeben. Anschließend erfolgte eine Führung durch die Ausstellung.

Danach beschäftigten sich die Teilnehmer in Arbeitsgruppen mit folgenden Themen:
   - Nutzung lehrplanorientierter fächerverbindender Angebote;
   - Praktische Durchführung interaktiver Führungen mit objektbezogener Werkstattanbindung.

Am Ende wurden die Ergebnisse der Arbeitsgruppen im Plenum präsentiert.

Hallo Wien

Mit dem BDK Sachsen vom 22. bis 25.10.2012 auf Bildungsreise in der Donaumetropole
- Bericht von Axel Roscher -

Auch wenn man die österreichische Hauptstadt klischeebeladen eher mit Walzerglückseeligkeit, Sachertorte, Sissi und den glorreichen Zeiten der k- und k.-Monarchie in Verbindung bringt, gibt es in Sachen bildender Kunst auch einiges mehr als Klimt, Schiele und Kokoschka zu entdecken.

Walter M. Weiss formuliert es in seinem Reiseführer bereits so treffend, wie man es mit anderen Worten gar nicht mehr ausdrücken kann: „Die ehemalige Kaiserstadt glich nach 1945 jahrzehntelang einer mürrischen, mit altmodischen Kronjuwelen behangenen Rentnerin. Nach einer wundersamen Verjüngungskur präsentiert sie sich heute als fesche, jugendlich-elegante Dame voller Energie und Lebensfreude.“.

Und seit die Stadt sich nach der Öffnung des Eisernen Vorhangs wieder in der Mitte eines vereinten Europas erhebt, haben sich einerseits die altehrwürdigen Museen wie die Albertina aber auch neue Tempel der Kunst wie das Mumok international neu etabliert und brillieren mit hochkarätigen Ausstellungen.

Davon konnten wir uns gleich am ersten Tag nach der Anreise überzeugen als wir im Museum Albertina zunächst eine sehr fundierte Führung durch die Sammlung Batliner erhielten, die eine ganze Reihe der bedeutendsten Werke der Klassischen Moderne von Monet bis Picasso beinhaltet.

Interessant war in dem Zusammenhang auch die Tatsache, dass diese Privatsammlung in eine Stiftung überführt wurde und staatlich gestützt wird um sie einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Außerdem waren im Haus noch zu erleben: „Körper als Protest“ - eine kleine aber feine Schau mit Foto- und Videoarbeiten zeitgenössischer internationaler Künstler, die unterschiedliche Positionen dem allgemeinen Körper-, Jugend- und Schönheitswahn entgegenstellen; und die große, beim österreichischen Publikum besonders beliebte Ausstellung „Kaiser Maximilian I. und die Kunst der Dürerzeit“, welche natürlich zahlreiche eher wenig bekannte grafische Arbeiten Albrecht Dürers aus dem „Schatz“ der Albertina im Kontext der Kunst im Dienst eines bestimmten Herrscherbildes zeigte.

Am Nachmittag zog uns im Belvedere die Jubiläumsausstellung „150 Jahre Klimt“ in ihren Bann, welche in sieben thematischen Schwerpunkten mit 120 Objekten den wohl berühmtesten Künstler der Wiener Secession in seinem gesamten Leben und Werk detailliert beleuchtete.

Der zweite Tag startete mit einem Wahlprogramm: ein Teil der Gruppe studierte im Kunsthistorischen Museum die Antikensammlung und Gemäldegalerie der Habsburger; der andere Teil im neuen Haus 21 die österreichische Kunst der Gegenwart u.a. in einer Sonderschau mit Werken von Fritz Wotruba und seinem Schüler Roland Goeschl bzw. in der Ausstellung „Keine Zeit“ mit zahlreichen Installationen und Videobeiträgen zur Problematik des erschöpften Selbst in unserer heutigen Zeit, welches aus dem immer größer werdenden Druck der Gesellschaft auf die eigene Flexibilität und des ständigen Erreichbarseins resultiert.

Den Höhepunkt der Reise bildete dann unweigerlich am Nachmittag Wiens neues Museumsquartier mit dem „White Cube“ des Leopoldmuseums und der „Black Box“ des Mumok, dem Museum für moderne Kunst. Wir starteten mit einer Führung durch die ständige Ausstellung der Sammlung Leopold, welche u.a. die weltgrößte Egon-Schiele-Sammlung beherbergt und außerdem einen umfassenden Überblick über den Wiener Jugendstil gibt.

Zusätzlich zeigt das Haus im Moment eine Sonderausstellung zum Thema „Nackte Männer“ in der Kunst von 1800 bis heute, deren Plakate und die begehbare Installation vor dem Gebäude für einen kleinen Skandal in der Wiener Society sorgten.

Das Mumok überzeugte mit einer Überblicksschau zur Minimal- und Concept-Art sowie einer großen Retrospektive, die Dan Flavins „Lights“ gewidmet ist, jenem amerikanischen Künstler, der seit den 1960er Jahren die handelsübliche Leuchtstoffröhre zum Kunstobjekt erhob und uns damit völlig neue Farb- und Raumwahrnehmungen ermöglichte.

Nach einem morgentlichen Herbstspaziergang durch den Schlosspark von Schönbrunn stand am Abreisetag noch die Besichtigung der Otto-Wagner-Villa in Wien-Hütteldorf auf dem Programm, die heute im Besitz des Malers Ernst Fuchs ist und als Museum einen Einblick in die surreale Welt der Wiener Phantasten gibt, einer hierzulande wenig bekannten Kunstströmung abseits des Mainstreams. Teilweise etwas bizarr aber nicht uninteressant.

Mit vielen neuen Eindrücken, Erkenntnissen und Anregungen für den eigenen Unterricht, die nicht zuletzt auch durch die Gespräche und den Austausch mit den teilnehmenden Kollegen und Verbandsmitgliedern entstanden, war diese Fahrt wieder eine gelungene Fortbildung, die Angenehmes mit dem Nützlichen verband.

Die nächste Bildungsreise ist für den Zeitraum der Herbstferien 2013 angedacht und soll wiederum als Exkursion auf die Biennale nach Venedig führen.

Axel Roscher